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Floating University
14.- 23.10.2022



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// Background

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// Artists

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Künstlerisches Team:

︎︎︎Aljoscha Begrich
︎︎︎Benjamin Foerster-Baldenius
︎︎︎Christian Tschirner
︎︎︎Makiko Yamaguchi
und
︎︎︎Dido Aquilanti



Beteiligte Künstler*innen:

︎︎︎Nicholas Bussmann
︎︎︎Jan Caspers
︎︎︎les dramaturx
︎︎︎Andreas Greiner & Takafumi Tsukamoto
︎︎︎Sachiko Hara
︎︎︎Anna Kpok
︎︎︎Michikazu Matsune & Frans Poelstra
︎︎︎Michael Meier & Christoph Franz
︎︎︎Christophe Meierhans
︎︎︎Metis
︎︎︎Toshiki Okada & Maike Knirsch
︎︎︎Ricardo Sarmiento Ramírez
︎︎︎Mats Staub
︎︎︎Akira Takayama
︎︎︎Nagara Wada
︎︎︎Sabine Zahn & Joshua Ritter
︎︎︎Ella Ziegler


Künstler*innen // Artists



Aljoscha Begrich

Geboren 1977 in Basilea. Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Kulturwissenschaft in Berlin, Buenos Aires und Mexiko City. Seit 2010 kontinuierliche Zusammenarbeit mit Rimini Protokoll. Zwischen 2014 und 2020 Dramaturg am Gorki Theater Berlin und Chefdramaturg des Festival performativer und bildender Formate Berliner Herbstsalon (2015/2017/2019). Mitgründer und Teil der künstlerischen Leitung des Festivals OSTEN in Bitterfeld. Seit 2020 Dramaturg bei der Ruhrtriennale für interdisziplinäre und site specific Projekte.

Benjamin Foerster-Baldenius

Geboren 1968, aufgewachsen in Hamburg. Studierte in Berlin (TU und Diplom an der HdK) und Kopenhagen (Kunstakademie) Architektur. Er leitete von 1993 bis 2000 zwei Theatergruppen in Berlin. arbeitet als freier, darstellender Architekt im »raumlaborberlin« an der Kultur der Stadt und des öffentlichen Raums. Benjamin Foerster-Baldenius plant, zeichnet und realisiert Installationen und Interventionen im öffentlichen Raum, macht Szenografien und Dramaturgien für Bühnen, Plätze und Ausstellungen und entwickelt Veranstaltungs- und Lehrformate. Zuletzt realisierte er u.a. die Floating deren Verein er seit 2018 vorsteht. Er war Professor für Architektur an der VSUP Prag und für transdisziplinäre Gestaltung am Heterotopia Institut der Folkwang Universität der Künste in Essen. Seit 2022 leitet er die Cohabitationsklasse an der Städelschule in Frankfurt.

Christian Tschirner

Geboren 1969 in Lutherstadt Wittenberg und aufgewachsen in Karl Marx Stadt. Ausbildung zum Tierpfleger im Zoo Leipzig, Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« in Berlin. Anschließend Schauspieler, Regisseur, Autor und Dramaturg u.a. am TAT in Frankfurt, dem Schauspiel Hannover, dem Schauspielhaus Hamburg und der Schaubühne am Lehniner Platz. Er ist Gründungsmitglied des Autor*innenkollektivs Soeren Voima und der Performancegruppe les dramaturx.

Makiko Yamaguchi

Seit den 90er Jahren arbeitete Makiko Yamaguchi in verschiedenen öffentlichen Kulturinstitutionen in Japan und Deutschland (Goethe-Institut, Japan Foundation, Kulturstiftung der Stadt Tokyo). Dort setzte sie sich für einen interkulturellen Austausch zwischen den beiden Ländern und der Region Südostasien im Bereich Theater/Tanz ein. Sie ko-kuratierte Festivals, baute internationale Netzwerke auf, koordinierte Austauschprogramme. Als Dramaturgin arbeitet sie mit dem japanischen Regisseur und Autor Toshiki Okada an den Münchner Kammerspielen und dem Thalia Theater Hamburg. Im Frühjahr 2022 machte sie sich selbständig als freiberufliche Kuratorin, Kulturvermittlerin und Beraterin. Mitglied des Programm Teams des Theaterfestival Basel 2022.

und

Dido Aquilanti

Geboren 2008 in Berlin. Schülerin. 2012 Teilnahme am theatralen Ökodorfprojekt Republik Wendland - Reaktiviert. 2017 Mitarbeit bei Dos and Donts von Rimini Protokoll am Hebbel am Ufer. Nahm mehrfach an Jan Caspers’ Animationsworkshops teil.



Beteiligte Künstler*innen


Nicholas Bussmann

Musiker, Komponist, Konzeptkünstler mit Hang zum Cellospielen, geboren 1970 in Berlin, entwickelt Performances, die auf Handlungsanweisungen basieren und tritt manchmal mit einem automatischen Klavier auf. Im Zentrum seines Interesses steht die enge und historisch tief verankerte Verbindung von Musik, sozialer Praxis und Vergesellschaftung. Für reEDOcate me! wird daher auch mit Kopiertechniken das Lernen und Verlernen thematisieren und für die rhythmische Struktur des Festivals sorgen.

Nicholas Bussmann, born in Berlin in 1970, a musician, composer, and conceptual artist with a penchant for playing the cello, he develops performances based on instructions for action and sometimes performs with an automatic piano. At the center of his interest is the close and historically deeply rooted connection between music, social practice and socialization. For reEDOcate me! He will use copying techniques to address learning and unlearning and provide the rhythmic structure for the festival.

Jan Caspers

Jan Caspers, Trickfilmlehrer und Scherenschneider. Lehrt seit vielen Jahren in Palästina, Irland und Deutschland Jugendliche und Erwachsene, um viele Hände zum gemeinsamen Tun anzuregen und alle Stimmen zum Klingen zu bringen. Für reEDOcate me! lädt er gemeinsam mit Polly Hannah, Dido Aquilanti und Livia Szabo dazu ein, einen Fries der Zukunft zu entwickeln und mit beweglichen Figuren und geometrischen Formen darzustellen, wie unsere Welt ist – und wie sie sein könnte.

Jan Caspers is an animation teacher and scissor cutter. Has teaches young people and adults in Palestine, Ireland and Germany to encourage lots of hands to work together and to make all voices resound. For reEDOcate me! he, together with Polly Hannah, Dido Aquilanti and Livia Szabo, invites you to develop a frieze of the future and to represent  how our world is- and how it could be - with moving figures and geometric shapes .

les dramaturx

Hamburger Performance-Kollektiv von Lynn Takeo Musiol und Christian Tschirner. Sie sind mit Fragen der Weltwahrung ebenso beschäftigt wie mit der Prosa der Verhältnisse. Ihr Motto “Gemeinsam sind wir gemeiner” haben sie dem Bochumer Magazin EmanzenExpress von 1986 entlehnt. Ihre Performance Bitter Fields, die sich mit dem Zusammenhang von Klimawandel und dem Aufstieg rechter Kräfte beschäftigt, kam im Juli 2022 beim Osten Festival in Bitterfeld zur Premiere. Ihr Arbeit bei reEDOcate ME! beschäftigt sich mit dem mittelalterlichen Armutsperformer Franz von Assisi und seinen These zur Emanzipation durch äußerste Armut.

Hamburg-based performance collective by Lynn Takeo Musiol and Christian Tschirner. They are as concerned with questions of world preservation as they are with the prose of circumstances. They borrowed their motto "Together we are meaner" from the 1986 Bochum magazine EmanzenExpress. Their performance Bitter Fields, which deals with the connection between climate change and the rise of right-wing forces, premiered at the Osten Festival in Bitterfeld in July 2022. Their work at reEDOcate ME! deals with the medieval poverty performer Francis of Assisi and his thesis on emancipation through extreme poverty.

Sachiko Hara

Sachiko Hara ist eine japanische Schauspielerin, Butoh-Tänzerin, Übersetzerin und Aktivistin. Ihr erster Auftritt war 1984 in einem avantgardistischen Theater in Tokio. Nach der Arbeit mit Christoph Schlingensief 1999 siedelte sie in Deutschland um. Sie ist die erste und einzige japanische Schauspielerin, die ein fest engagiertes Ensemble an deutschsprachigen Theatern, seit 2013 am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Mit ihrem ‘Hiroshima-Salon’ über Kriegserinnerungen bereiste sie über 20 Städte. In der Floating University wird den traditionellen Wassergeist Kappa erwecken, um das Verhältnis zur Natur zu reflektieren.

Sachiko Hara is a japanese actress, performance artist, director, butoh-dancer, translater and activist. She started acting in Tokyo 1984 and moved to Germany 2001. She worked with Chrsistoph Schlingensief, René Pollesch, Nicolas Stemann, Christoph Marthaler, Jossi Wieler, Karin Beier, etc. She is the first and only japanese actress, who engaged in german speaking public theaters ensemble, like Burgtheater Wien, Hannover States Theater, Köln Theater, Zürich Theater and now she is engaged at Hamburg Schauspielhaus.

Andreas Greiner & Takafumi Tsukamoto

Andreas Greiner (*1979 Aachen). Nach dem Studium der Bildhauerei, Medizin und Anatomie absolvierte er den Meisterschüler am Institut für Raumexperimente, Universität der Künste Berlin. Er konzentriert sich auf den Einfluss anthropogener Eingriffe in die Form und Evolution von „Natur“. 2019 hat Andreas Greiner das partizipative Waldprojekt waldfuermorgen e.V. in der Nähe von Goslar mitinitiiert. Seitdem setzt er zahlreiche künstlerische Baumpflanzprojekte um. Für reEDOcate Me! hat er gemeinsam mit Takafumi Tsukamoto den Wald des schlechten Gewissens gegründet, der mit der Aussaat von 1000 Bäumen und anschließender Auspflanzung in den ehemaligen Rieselfeldern Berlins u.a. eine Kompensation für den CO2 Verbrauch des Festivals leisten soll.

Andreas Greiner (*1979 Aachen, Germany) lives and works in Berlin. After studying sculpture, medicine and anatomy, he graduated from the master of art program at the Institute for Space Experiments at the Berlin University of Arts. Andreas Greiner focuses on time-based and sculptural artworks. His creative aim is to push the boundaries of classical parameters in sculpture. The content of his work focuses on the anthropogenic influence on nature’s evolution and form. He is part of the artist collectives A/A and Das Numen. In 2019, Greiner co-initiated a participatory forest project waldfuermorgen e.V. on the outskirts of Goslar. Since then he has implemented numerous artistic tree planting projects.

Takafumi Tsukamoto

Takafumi Tsukamoto, geboren 1985 in Chiba, Japan, ist ein in Berlin lebender Architekt. In seiner Praxis untersucht er die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Formen, Sprache und Medien, mit einem besonderen Interesse an deren Grenzen, Überschneidungen und Zwischenräumen. Sein besonderes Augenmerk liegt auf Design und Kunst, Architektur und Mode. Er vertritt die Auffassung, dass die Architektur zwischen der menschlichen und der natürlichen Welt liegt; wie ein Bilderrahmen, der das Gemälde an der Wand ergänzt, sucht er nach dem "Dazwischen".

Takafumi Tsukamoto, born in 1985 in Chiba, Japan, is an architect based in Berlin. His practice investigates the differences and similarities between forms, language and media, with a special interest in the boundaries between them and the interspaces created. His focus is particularly centered on design and art, architecture and fashion. He expresses the notion that architecture lies between the human and natural worlds; like a picture frame that complements the painting on the wall, he constantly looks for the “in-between”.

Anna Kpok

Anna Kpok ist eine kollektive Kunstproduzentin aus Bochum, die seit 2009 u.a. ortsspezifische Kunstformen in den Bereichen Game-Theater, Performance und Installation entwickelt. Anna Kpok bildet interaktive (Spiel)Räume, die alle Beteiligten miteinander erschaffen und teilen. Tradierte Hierarchien zwischen Rezipient*in und Produzent*innen verlieren so – wenigstens für die gemeinsam verbrachte Zeit – an Bedeutung. In der Floating University wollen sie ein Format zur Erkenntnis der Notwendigkeit eines ordnungspolitischen Rahmens mit Erlassen und Verboten entwickeln.

Anna Kpok is a collective art producer from Bochum who has been developing site-specific art forms in the fields of game theater, performance and installation, among others, since 2009. Anna Kpok creates interactive (game) spaces that all participants create and share with each other. Traditional hierarchies between recipient and producer thus lose their significance – at least for the time spent together.

Michikazu Matsune & Frans Poelstra

Michikazu ist ein Künstler aus Kobe, der heute in Wien lebt. Er bedient sich verschiedener Ansätze, die von Bühnenperformances über Interventionen in öffentlichen und privaten Räumen bis hin zur Herstellung von Artefakten für performative Aktionen reichen. Sein persönlicher Ansatz, der gleichzeitig kritisch und spielerisch ist, untersucht die Spannung um unsere kulturellen Zuschreibungen und sozialen Identifikationen. Als Reaktion auf die durch die Pandemie verursachte Situation organisierte er das Projekt Performance Homework (2020, mit dem Kunsthaus Graz) mit Do-it-yourself-Arbeiten von mehr als 25 Künstler*innen, die zu Hause und allein realisiert werden können. Für reEDOcate me! wird sich Matsune gemeinsam mit dem Performer Frans Poelstra mit dem Recycling von Ideen aus der Kindheit beschäftigen.

Michikazu Matsune is originally from the seaside town of Kobe and has been based in Vienna since the 1990s. He who utilizes diverse approaches which range from stage performances, interventions in public and private spaces, to fabricating artefacts for performative action. His personal approach, characterised both critical and playful at the same time, examines the tension around our cultural ascriptions and social identifications. Reacting to the situation caused by the pandemic, he organised the project Performance Homework (2020, with Kunsthaus Graz) featuring do-it-yourself works by over 25 artists that can be realised at home and alone. For ReEDOcate me! Matsune, together with performer Frans Poelstra, will work on recycling ideas from childhood.

Michael Meier & Christoph Franz // Über Eichen gehen

Michael Meier (*1980 in Wiener Neustadt) und Christoph Franz (*1982 in Singen) arbeiten als Künstlerduo in Zürich. Thematisch steht die Stadt mit ihren Veränderungsprozessen sowohl als konkretes Interaktionsfeld als auch als Denkraum im Mittelpunkt. Sie verhandeln die Sedimente des Urbanen, hinterfragen das Gewordene und setzen es in Bewegung. In der Floating University errichten sie eine Werkstatt, in der aus gefällten Berliner Stadtbäumen Getas (Holzschuhe) hergestellt werden können.

Michael Meier (*1980 in Wiener Neustadt) and Christoph Franz (*1982 in Singen) work as an artist duo in Zurich. The city and its processes of change is the focus of their work, both as a concrete field of interaction and as a space for thought. They negotiate the sediments of the urban, question what has become and set it in motion. In the Floating University they set up a workshop in which getas (wooden shoes) can be made from felled Berlin city trees.

Christophe Meierhans

Regisseur und Aktivist aus Brüssel, inszeniert Theaterstücke und Performances, die sich mit dem Klimawandel und der Verkehrswende auseinandersetzen. Er arbeitet in Belgien, in der Schweiz und in Deutschland. Für das reEDOCate me! Programm hat er die Meditation Melete Thanatou entwickelt, bei der das Publikum in Anlehnung an Techniken der Stoiker beginnt, das Schlimmste in die Arme zu schließen, um daraus neue Kraft zu gewinnen.

Director and activist from Brussels. Christophe Meierhans directs plays and performances that address climate change and the mobility transition. He works in Belgium, Switzerland and Germany. For reEDOCate me! he has developed the meditation Melete Thanatou, in which the audience, following the techniques of the Stoics, begins to embrace the worst in order to gain new strength from it.

Metis

Künstler*innenkollektiv aus London, das ausgehend von der public science Idee Möglichkeiten großer paritzipativ-performativer Formate entwickelt und Publikumserlebnisse schafft, die sich mit zeitgenössischen politischen Themen auseinandersetzen. Zentral ist dabei die Beschäftigung mit alternativen wirtschaftlichen Bedingungen für eine Zukunft jenseits der Klimakrise. Für reEDOcate me! entwickeln sie ihr öffentliches Diskussionsformat mit Postkarten weiter.

An artist collective from London that develops possibilities for large-scale participatory-performative formats and creates audience experiences that address contemporary political issues, based on the public science idea. Central to this is a concern with alternative economic conditions for a future beyond the climate crisis. For reEDOcate me! they further develop their public discussion format with postcards.

Toshiki Okada & Maike Knirsch

Autor und Regisseur, geboren 1973 in Yokohama. 1997 gründete er die Kompanie Chelfitsch, für die er seitdem alle Stücke selbst schreibt und inszeniert. Er ist bekannt für seine eigenwillige Formsprache und die Beschäftigung mit kulturellen Umbrüchen. Er setzt sich in seinen Texten und Werken oft kritisch mit japanischen Alltagsphänomenen und der Gesellschaft auseinander. Zusammen mit Chelfitsch erlangte Okada internationale Bekanntheit und ist mit seinen Inszenierungen auch regelmäßig in Europa zu Gast. Seine Arbeiten in Deutschland wurden wiederholt zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Für reEDOcate me! wird er einen Monolog über die Vorzüge des Walfangs schreiben und inszenieren.

Author and director, born in 1973 in Yokohama. In 1997 he founded the company Chelfitsch, for which he has since written and directed all the plays himself. He is known for his idiosyncratic formal language and his preoccupation with cultural upheavals. In his texts and works, he often takes a critical look at everyday Japanese phenomena and society. Together with Chelfitsch, Okada achieved international fame and is also a regular guest in Europe with his productions. His work in Germany has been repeatedly invited to the Berlin Theatertreffen. For reEDOcate me! he will write and direct a monologue about the merits of whaling.


Maike Knirsch, 1995 in Stendal geboren, studierte nach einem Abschluss am Filmgymnasium Babelsberg von 2014 bis 2018 Schauspiel an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Danach Engagement am Deutschen Theater Berlin, seit Spielzeit 2020/21 festes Ensemblemitglied des Thalia Theater.  Sie spielt in der Produktion “DOUGHNUTS” von Toshiki Okada, die zum Berliner Theatertreffen 2022 eingeladen wurde.

Maike Knirsch, born in Stendal in 1995, studied acting at the Berlin Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" from 2014 to 2018 after graduating from the Filmgymnasium Babelsberg. Followed by an engagement at the Deutsches Theater Berlin, since the  2020/21 season she is a permanent ensemble member of the Thalia Theater.  She plays in the production "DOUGHNUTS" by Toshiki Okada, which was invited to the Berlin Theatertreffen 2022.

Ricardo Sarmiento Ramírez

Performer und Regisseur, geboren 1994 in Havanna, war Stipendiat in Buenos Aires, Barcelona und Marseille. Mit Themen wie Migration, Sexualität und Aktivismus arbeitet er an Interventionen wie Schwimmausflügen, Radioinstallationen oder Brieflesungen. Für reEDOcate me! entwickelt Sarmiento einen Raum in dem wir das Verbot von Innovationen während der japanischen Edo Periode mit dem kreativen Basteln während der periodo especial in Kuba und die Obsession für Neues und Produktivtität in Deutschland vergleichen können

Performer and director, born in Havana in 1994, he has been a fellow in Buenos Aires, Barcelona and Marseille.  With themes of migration, sexuality and activism, he works on interventions such as swimming excursions, radio installations or letter readings. For reEDOcate me! Sarmiento develops a space in which we can compare the prohibition of innovation during the Japanese Edo period with the creative tinkering during the periodo especial in Cuba and the obsession for novelty and productivity in Germany.

Mats Staub

Mats Staub (*1972, Muri bei Bern) entwickelt Kunstprojekte zwischen Theater und Ausstellung, Wissenschaft und Literatur. Er ist ein Zuhörer und Fragenkünstler, der Menschen zum Erinnern und Sprechen bringen kann. Seine Langzeitprojekte erweitern sich von Ort zu Ort. So porträtierte er beispielsweise in der Videoinstallation “21 - Erinnerungen ans Erwachsenwerden” über 100 Menschen unterschiedlicher Generationen, wie sie sich ihre Erlebnisse aus der Zeit vergegenwärtigen, als sie 21 Jahre alt waren. Für den Themenpark wird er gemeinsam mit Jugendlichen zwischen Onsen und Sauna zu Einzelgesprächen über die Herausforderungen und Ängste der Zukunft bitten.

Mats Staub (*1972, Muri near Bern) develops art projects in the space between theater and exhibition, science and literature. He is a listener and question-artist who can make people both remember and speak. His long-term projects expand from place to place. For example, in the video installation "21 - Erinnerungen ans Erwachsenwerden" (21 - Memories of Growing Up), he portrayed over 100 people of different generations as they recalled their experiences from the time when they were 21 years old. For the theme park, he will join young people between onsen and sauna for one-on-one conversations about the challenges and fears of the future.

Akira Takayama / Port B // DAO/TAO PROJECT

Geboren 1969 in Saitama. Akira Takayama entwickelt Projekte, die das Theater in den städtischen Raum hinein erweitern. In den letzten Jahren entwickelte er Arbeiten zu Tourismus, Stadtplanung, Kunst, Literatur, Mode und Massenmedien. So realisierte Takayama z.B. die „McDonald’s Radio University“, bei der Geflüchtete als ProfessorInnen ein Vorlesungsprogramm auf Grundlage ihrer unterschiedlichen Bildungshintergründe, Lebens- und Arbeitserfahrungen bei McDonald’s anboten. Für reEDOcate me! macht er gemeinsam mit Saki Tanaka den Workshop “DAO/TAO PROJECT", in dem sie eine Brücke vom TAOismus zu DAO (Decentralized Autonomous Organization) ziehen.

Akira Takayama, born in 1969 in Saitama, develops projects that extend theater into urban space. In recent years he has developed works on tourism, urban planning, art, literature, fashion and mass media. For example, Takayama implemented the "McDonald's Radio University", in which refugees were the professors, offering a lecture program based on their different educational backgrounds, life and work experiences at McDonald's. For  reEDOcate me!  Akira Takayama, together with Saki Tanaka, host the workshop “DAO/TAO PROJECT", in which they build a bridge from TAOism to DAO (Decentralised Autonomous Organisation).

Nagara Wada (Kansai Studies)

Nagara Wada hat ihren Abschluss in Film und darstellender Kunst an der Kyoto University of Art and Design gemacht. Sie begann als Theaterregisseurin in Kyoto zu arbeiten. In ihrer Praxis schafft sie ein Theater, das Sprache und Körper nutzt, um die Vielzahl von Details hervorzuheben, die wir in unserem täglichen Leben übersehen. So, als ob sie eine Reihe von gescheiterten Versuchen, etwas zu begreifen, aneinanderreiht. Kansai Studies ist ein Programm im Rahmen des internationalen Festivals für darstellende Künste Kyoto Experiment, und Kooperationspartner von reEDOcate me!. Das Programm des Festivals konzentriert sich auf die Region, in der es stattfindet, und nutzt Feldforschung, um sie zu begreifen. Für reEDOcate me! schreibt Nagara Wada einen kurzen Text über den Biwa-See bei Kyoto und über Okonomiyaki.

Nagara Wada graduated with a degree in film and performing arts from Kyoto University of Art and Design. She started working as a theater director based in Kyoto. In her practice, she creates theater that uses language and the body to zoom in on the vast amount of details that we miss in our daily lives, as if stringing together a series of failed attempts to grasp something. On this occasion reEDOcate me! collaborates with Kansai Studies. Kansai Studies is one program within the international performing arts festival Kyoto Experiment. The program focuses on the region upon which the festival stands and explores it through fieldwork. For reEDOcate me! Wada writes a short text about Lake Biwa near Kyoto and about Okonomiyaki.

Sabine Zahn & Joshua Rutter

Geboren 1977 in Dresden. Choreografin,  die sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit der gegenseitigen Beeinflussung von Körpern und ihrer Umgebung, vor allem dem urbanen Raum, beschäftigt. Sie studierte Theaterwissenschaft und Journalistik in Leipzig, Bewegungstheater an der Scuola Teatro Dimitri in Vercio erhielt diverse Stipendien und ist seit 2021 Fellow am THIRD program der DAS Graduate School Amsterdam. Sie ist Teil von AREAL - artistic research lab Berlin und Mitglied der Floating University. Für reEDOcate me! arbeitet sie zusammen mit Joshua Rutter an einer reduzierten Bewegungserfahrung.

Born in 1977 in Dresden. She is a choreographer whose artistic work deals with the mutual influence of bodies and their environment, especially urban space. She studied theater studies and journalism in Leipzig, movement theater at the Scuola Teatro Dimitri in Vercio, received various scholarships and is a fellow at the THIRD program of the DAS Graduate School Amsterdam since 2021. She is part of AREAL - artistic research lab Berlin and member of Floating University. For reEDOcate me! she collaborates with Joshua Rutter on a reduced movement experience.


Joshua Rutter, ursprünglich aus Neuseeland, ist Choreograf und lebt und arbeitet seit 2014 in Berlin. Seine Arbeit erforscht choreografische Möglichkeiten in postdigitalen Kontexten, Teilobjekten, Subkulturen und männlichen Identitäten. Sein aktuelles künstlerisches Interesse gilt Situationen, physischen Informationssystemen und ökologischen Perspektiven.

Joshua Rutter, originally from New Zealand, is a choreographer living and working in Berlin, Germany since 2014. His work has explored choreographic possibilities found in post-digital contexts, part-objects, subcultures and masculine identities. His current artistic interests are situations, physical informational systems, and ecological perspectives.

Ella Ziegler

Die interdisziplinären Kooperationen der Künstlerin Ella Ziegler sind eine andauernde performative Praxis, die räumliche, soziale und politische Konstellationen untersuchen und deren Monotonie und Probleme offenlegen. In Form von Performances und Interventionen speist sie eigene erzählerische Episoden und Fiktionen in den jeweiligen realen Kontext ein. Für die Floating University entwickelt sie eine sanitäre Versuchsanordnung, mit der Berliner Scheisse separat gesammelt, getrocknet und dann verköhlert werden kann. Die Kohle wird dem Boden der Baumpflanzungen zugefügt, um dort Wasser zu speichern, Mikroorganismen zu unterstützen und Pflanzen mit wertvollen Nährstoffen, wie Phosophor und Stickstoff versorgen. So wird der organische Nährstoffkreislauf sinnvoll geschlossen. Ella Ziegler wird am Sonntag, den 16.10.2022, von dem Naturwissenschaftler und Bodenforscher Johannes Lehmann (Cornell University, NY, USA) unterstützt.

Artist Ella Ziegler's interdisciplinary collaborations are an ongoing performative practice that investigate the spatial, social and political constellations and reveal their monotony and problems. In performances and interventions she feeds her own narrative episodes and fictions into the respective real context. For the Floating University, she is developing a sanitary experimental arrangement with which Berlin shit can be collected on its own, then dried and carbonized. This charcoal is added to the soil of tree plantations to store water, support microorganisms and provide plants with valuable nutrients such as phosphorus and nitrogen. In this way, the organic nutrient cycle is closed in a meaningful way.



︎︎︎ Floating University
︎︎︎ raumlaborberlin
︎︎︎ les dramaturx

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